Die Trierer Miezen haben am Samstag in Schweden den bisher größten Erfolg ihrer
Vereinsgeschichte gefeiert. Durch einen 27:25 (13:11)-Erfolg beim schwedishcen
Tabellenführer Skuru IK zogen die Triererinnen nach dem 29:27-Erfolg aus dem
Hinspiel am 15. März in das Halbfinale des europäischen Chellenge-Pokals ein.
Obwohl die Mannschaft auf die beiden verletzten Svetlana Mozgowaia und Kerstin
Reckenthäler verzichten musste, bestimmte sie über weite Strecken das Spiel und
hatte die Partie vor 1000 Zuschauern im Griff. Trainer Dago Leukefeld sprach
nach der Partie, die "in einer sehr angenehmen Atmosphäre verlief" (O-Ton
Leukefeld) von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft, die sich über 60 Minuten
als kämpferische Einheit erwiesen hatte. Dabei hatte die Begegnung mit einem
Schock für die Triererinnen begonnen. Die ohnehin schon angeschlagene Linksaußen
Elena Verechtchako musste das Aufwärmen bereits nach wenigen Minuten wegen
starker Knieschmerzen abbrechen und konnte nicht eingesetzt werden. Ein
besonderes Lob zollte der Coach Rückraumspielerin Marielle Bohm, die so
Leukefeld, ihr bisher bestes Spiel im Miezen-Trikot gemacht und sehr viel
Verantwortung übernommen hatte. Zudem glänzte Torfrau Alexandra Gräfer, die seit
Wochen in einer bestechenden Form ist, erneut mit einer länderspielreifen
Leistung. Durch das Erreichen des Halbfinales wurde die Bundesliga-Begegnung
gegen den punktgleichen Tabellenführer Buxtehuder SV nun auf den 30. April in
der Wolfsberghalle verlegt.
DJK MJC Trier: Gräfer, Vogt (n. e.), Arndt (n. e.) - Minewskaja (5/4),
Verechtchako (n. e.), Gläsener, Scholl (2), Bohm (4) Meier (4), Baumbach (8),
Althaus (4)