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Handball: (DJK/MJC Trier)
Verletztenliste der Miezen immer größer

Pressemitteilung

Mit dem Mute der Verzweiflung und dem letzten Aufgebot quälen sich die Trierer Miezen auf der Zielgerade von Bundesliga, Pokal und Challenge-Cup weiter voran. Und so blieb Trainer Dago Leukefeld nach dem nicht nur hart und schwer, sondern auch teuer erkämpften 28:26-(17:13)Erfolg über die SG Minden am Mittwoch abend in der Wolfsberghalle nur noch Kopf schüttelnd zu konstatieren: "Wieder eine mehr auf der Ausfallliste." Nach den verletzungsbedingten Abstinenzen von Kerstin Reckenthäler, Svetlana Mozgowaia, und Elena Verechtchako wird nun auch noch Anja Althaus ein Loch in die Planungen des Bundesliga-Tabellenführers reißen. Die 20jährige Kreisläuferin zog sich am Mittwoch abend im heftigen Infight mitten in der Gefahrenzone eine böse Augenverletzung zu. "Das rechte Auge ist ganz geschlossen, da sieht sie keinen Millimeter mehr durch. Sie wird morgen früh zum Augenarzt gehen und dann werden wir weiter sehen", sagte ein sichtlich mitgenommener Leukefeld. Aus der personellen Not machte der Trierer Coach für die zweite Halbzeit schließlich noch eine passable Notlösung. Da Kathrin Scholl, die den Kreis am Part hätte auch spielen können, schon die Langzeit-Verletzte Kerstin Reckenthäler auf der rechten Außenbahn vertreten musste, beorderte er kurzerhand Rückraumschützin Marielle Bohm an den Kreis und setzte "Stand-By"-Spielerin Heike Jung aus der Regionalliga-Mannschaft zumindest in der Abwehr ein. Für den Fall aller Fälle stand auch noch Nachwuchsspielerin Pia Staudt aus dem Regionalligateam bereit.

Die restlichen sechs Feldspielerinnen und Torfrau Alexandra Gräfer verteidigten aufopferungsvoll den Viertore-Vorsprung aus den ersten 30 Minuten gegen eine sich nie aufgebende Mindener Mannschaft um die überragende 15-fache Torschützin Tatyana Klimankova. "Realistisch betrachtet war's das", sagte der engagierte SG-Trainer Dieter Löffelmann, "aber wir werden bis zur letzten Patrone kämpfen. Meine Mannschaft hat sich hier in Trier nicht wie ein Absteiger präsentiert, aber mit nur drei oder vier sehr guten Spielerinnen kann man halt hier nicht gewinnen. Die einfachen Tore der Triererinnen haben uns das Genick gebrochen."

Bis zum Halbfinalspiel um den Challenge-Cup am Sonntag nachmittag in Dortmund will Dago Leukefeld nun erst einmal Bestandsaufnahme mit seiner medizinischen Abteilung machen, die, so der Trierer Coach, in den nächsten Tagen alle Hände voll zu tun haben werde. "Dann werden wir sehen, mit wem was und wieviel in den beiden Spielen gegen Dortmund machbar sein wird. Im Moment stellt sich die Mannschaft fast von ganz alleine auf. Vielleicht können wir ja gegen Dortmund doch noch die Sensation schaffen. Auf das, was das Häuflein der übrig Gebliebenen heute abend geleistet hat, bin ich jedenfalls sehr sehr stolz." Das für Mittwoch eigentlich geplante Comeback der lange Zeit verletzten Linkshänderin Svetlana Mozgowaia musste erneut verschoben werden. "Das Risiko ist noch zu groß, außerdem hat sie erst eine Trainingseinheit mit der Mannschaft hinter sich", sagte Leukefeld, der die 30jährige Champions-League-Siegerin aber zumindest einmal auf der Bank hatte Platz nehmen lassen.

DJK MJC Trier: Gräfer, Vogt (bei 1 Siebenmeter), Arndt (n. e.) - Minewskaja (6/1), Staudt (n. e.), Jung, Mozgowaia (n. e.), Gläsener (2), Scholl (3), Bohm (4/1), Meier (6), Baumbach (6), Althaus (1)

SG Eintracht Minden: Kreft, Hilker - Brand, Beckmann (2), Klimankova (15/4), Antal (1), Marwinski, Schmidt, Ziercke (5/1), Stahlhut (1), Horstmann, Bobanovic, Rohde (2)

Schiedsrichter: Fischer / Hetzel (Ludwigshafen)
Zuschauer: 809
Beste Spielerinen: Meier, Baumbach, Gläsener - Klimankova, Hilker


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Autor: hh
Artikel vom 03.04.2003, 11:08 Uhr
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